Die Neugier auf Singapur und vor allem das "Wenn wir schon mal so nah dran sind"-Argument hat uns dazu veranlasst, mal wieder um 5 Uhr aufzustehen und nach Singapur zu fahren. Angekommen, nach dem Ein- und wieder Aussteigen an den Grenzen, in einer gruenen und viel stressfreieren Stadt als Kuala Lumpur. Leider hat uns auch Singapur mit Regen empfangen, so dass die Wolkenkratzer sich zunaechst in den Wolken versteckt hielten.
Wie ist Singapur?
Nich so gross, wie erwartet, im Innenkern kann man alles zu Fuss erreichen. Die Skyline ist natuerlich WOW.
Multikulturell, modern, chic. Und frueher oder spaeter endet Jeder in einer der unzaehligen Shoppingmalls, und sei es nur, um die neueste Generation Flachbildfernseher zu bestaunen.
Singapur ist mehr als Wolkenkratzer. Es hat das groesste Riesenrad der Welt, von dem aus man die ganze
Insel ueberblicken kann, und es ist fast beeindruckender, unten zu stehen und die Dimensionen zu bestaunen, als oben zu schaukeln.
Singapur ist auch Little India, wo wir Sonntagabend ausstiegen, um fuer Big India zu proben und ein scharfes Curry zu essen. Der Lonely Planet sagt, "things are getting a little bolly in the night", was eine schiere Untertreibung ist. Auf den Strassen nur Maenner, so weit das Auge reicht, indische Gastarbeiter, wie wir spaeter erfuhren, an allen Ecken, vor allen Cafe's, es war kein Durchkommen...
Auch ein Highlight war der botanische Garten mit seiner riesigen Orchideensammlung...
Alles in allem eine besondere Stadt, nicht nur, weil so vieles so ist wie zuhause, nein auch, weil sie soviel mehr zu bieten hat als Wolkenkratzer. Denn dazwischen finden sich charmante alte Kolonialhaeuser, eine romantische Flusspromenade, ganze Strassenzuege, in denen man Tag und Nacht essen kann, Kunst an allen Ecken und immer dieser faszinierende Ausblick. Eine Stadt, in der, so scheint es, die Kulturen sich vermischen und die gemeinsame Sprache englisch ist, Bali, Australien, Thailand und andere Paradiese einen Katzensprung entfernt sind. Eine Stadt, in der abends in der spanischen Weinbar in Chinatown nicht nur Europaer sitzen, sondern auch Asiaten ein Glass Merlot geniessen. Kurz um, faszinierend, eine tolle Stadt, und wie haben uns fest vorgenommen, dass dies nicht unser letzter Besuch war. Das naechste Mal bringen wir mehr Zeit mit, vor allem aber mehr Geld, denn auch was die Preise anbelangt, fuehlten wir uns wie zuhaus.
Es ist unsere letzte Nacht hier in dieser Ecke der Welt, und morgen um diese Zeit sind wir bereits in Indien. Endlich Indien. Und obwohl noch 4 Monate vor uns liegen, fuehlt es sich an, als wuerde das Ende der Reise nahen, denn Indien und Nepal sind die letzten Stationen.
Wir sind mehr als gespannt auf alles, was uns in Indien erwarten wird, und waehrend Ronny oben schonmal unseren Indien-Reisefuehrer waelzt, schicke ich liebste Gruesse nach Hause nach Berlin und Brandenburg, Mainz, Essen, Bielefeld, Muenster, in die Schweiz, nach Mexico City, nach Kapadokien, China, Rotterdam, in den Sudan nach Juba (und Bonn)...Ihr wisst schon.
Bis dahin,
Franzi & Ronny
1 Kommentar:
Hallo liebe Franzi,
hab gerade von Robert den Tipp bekommen, mal auf Eurer Seite nachzuschauen. Mensch bin ganz schön begeistert. Tolle Fotos hast Du da geschossen und so viele neue Eindrücke.
Also lasst es Euch weiter gutgehen. Seid lieb grüsst aus Züri von der Dörte
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